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Mars en Wythdijk
Grave
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Graafs Kazematten Museum
p/a St.Elisabethstraat 10 A (De Hampoort)
5361 HK Grave
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Facebook: www.facebook.com/graafskazemattenmuseum
Website: www.graafskazemattenmuseum.nl
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Brückenkasematte-Süd
Diese Kasematte gehört zum Typ B und wurde 1936 nach dem Entwurf „Dienst
de Genie in Nijmegen“ erbaut.
Die Baukosten für dieses drei Etagen zählende Verteidigungswerk betrugen 22.200,- Gulden
(€ 10.074).
In der untersten Etage befand sich ein Generator und wurden Munition und Sprengstoff
gelagert. Der Generator lieferte u.a. Strom für die Pumpe, die die Abfuhr der schädlichen
Schwarzpulverdämpfe und Gase während des Schießens entsorgte.

Für die Mitrailleuse waren per Kasematte ca. 5.000 Patronen verfügbar.
Des Weiteren gab es einen Munitionsvorrat für das PAG-Geschütz von 480 Patronen,
wovon 50 Stück in den Ablagen bei den Kanonen. Das Gebäude war mit einem
Munitionsaufzug, Telefon und einem Periskop-Anschluss ausgestattet. Das Periskop wurde
allerdings niemals geliefert.

Beschilderung
Diese Kasematte (und auch andere) war ursprünglich so bemalt, dass Feinde in die Irre
geführt wurden. Ein System für diese irreführende Bemalung wurde durch Herrn Schilderman
festgelegt. Er hatte ein Büro welches Vorschläge für die Tarnung für alle in Frage
kommenden Kasematten ausarbeitete. Auf seiner Sicht basierend, wurden Schein-
Schiesslöcher so kontrastreich wie möglich aufgemalt (weiß neben dunkelgrau und
schwarz). In den Schein-Schiesslöchern wurden Laufmündungen gemalt. Es musste
letztendlich so aussehen, dass die Schatten von den echten Schiesslöchern maskiert
wurden. 


Ausstellung

In der Kasematte-Süd erfahren Sie mehr über die Befreiung von Grave am 17. September
1944. Damals kamen hunderte Fallschirmspringer der 82. Luftlandungseinheit und dem 504.
Fallschirmspringer Regiment, um erst die Brücke einzunehmen und später dann Grave und
die Umgebung zu befreien.

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